Fotos: Gerhard Niessen

Zum Start sah's noch ganz gut aus. Eine leichte Brise kräuselte das Wasser, und die kam noch aus der richtigen Richtung. "Feldwieser Verhältnisse" eben. Das Feld setzte sich auch pünktlich in Bewegung Richtung Schalchen. Der Kurs lag "Fast-Am-Wind", hohe Konzentratzion bei den Trimmern war gefragt. Aber es war eben alles noch wie immer.

Halbwind dann von der Tonne Schalchen auf dem Weg nach Seebruck. Spinnaker und Gennaker färbten das noch eng zusammen liegende Feld bunt. Vor der Tonne Seebruck kam der Wind dann fast direkt von achtern. Eigentlich brauchte man nur den Spi zu schiften und auf dem Weg weiter nach Chieming zu fahren. Für manche kam der Wind auf diesem Kurs aber schon etwas zu spitz. Die meisten kamen jedoch noch gut um die Tonne vor Chieming und hatten nun auf dem Amwind-Kurs Hoffnung auf ein kühles Bier nach einem baldigen Zieldurchgang.

Nun trennte sich die Spreu vom Weizen. Wer es schaffte, in gut zwei Stunden ins Ziel zu kommen, der hatte Glück. Denn danach wurde der Wind abgeschaltet. Von einer Minute auf die andere war er weg. Aufgereiht lagen die Boote still auf der Bahn, nichts bewegte sich mehr. Erst nach einer gefühlt sehr langen Wartezeit gabs eine kleine Brise aus Ost. Die schon verstauten Spinnaker mussten nochmal ausgepackt und gesetzt werden. Der letzte kam erst 10 sec. vor dem offiziellen Wettfahrtende ins Ziel.

 

 

Fotos: Gerhard Niessen

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