Drei-Buchten-Törn

Der Contdown läuft - in nur vier Tagen startet der diesjährige 3-Buchten-Törn. Die Vorbereitungen sind in vollem Gange!
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Auf eines konnte man sich bisher immer verlassen: Zur Chiemsee Rund hatte es immer Wind. Spätestens zum Start in Urfahrn war er da und blies dann, bis die Regatta zu Ende war. Vielleicht lag es daran, dass diesmal in Osternach gestartet wurde, vielleicht lag es ja auch an dem veränderten Kurs, jedenfalls war diesmal vom Wind nicht viel zu sehen.

Gemeldet war er, zum Start kam er auch noch, erhob sein müdes Haupt über der Herreninsel und ließ eine leichte Brise zwischen die Boote fahren. Hoffnungsvoll gingen die ersten Spinnaker und Gennaker hoch, trieben die Boote bis zur ersten Tonne und dann mit einem Schrick in den Schoten in den Kanal. Da wurde es schon weniger. Es schien, als sei der Wind schon recht fern. Es reichte gerade noch, die Boote an Herreninsel und Fraueninsel vorbei bis Gstadt zu tragen, dann war er wieder verschwunden.

Unter Land kamen einige besser voran, eine leichte Thermik brachte sie der Tonne in Seebruck näher, aber auf dem See herrschte Flaute. Vom Wind war nichts mehr zu sehen oder zu spüren.
Nach fast zwei Stunden kam dann nochmal eine Brise. Es war so, als wollte der Wind sagen: „Was? Ihr seid immer noch hier? Macht euch endlich davon!“ und ließ einen Puster los, um die Boote zu verjagen.

Die leichten, schnellen Boote, die schon weiter vorn lagen, schafften es bis zur Fraueninsel, einige davon sogar noch bis ins Ziel. Die meisten anderen kamen immerhin noch um die Tonne vor Seebruck herum.

Gestartet waren 79 Boote, Insgesamt kamen 21 Boote ins Ziel, 14 rundeten noch die Tonne bei der Fraueninsel. Für die anderen ging die Wettfahrt nach der Tonnenrundung vor Seebruck zu Ende.
Der Wind war den ganzen Tag nicht mehr zu sehen.
 

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