Aus allen Richtungen blies der Wind beim „Blauen Band" des Chiemsee Yacht Clubs und machte den Seglern das Leben schwer. Die Regatta, gleichzeitig zweiter Lauf der Chiemsee Meisterschaft, war mit 105 Teilnehmern ausgezeichnet besetzt.

Beim Start vom Chiemsee Yacht Club aus brachte Wettfahrtleiter Volkmar Stecher mit seinem Team mit einer langen Startline das Feld einwandfrei über die Startlinie. Schon bei der ersten Tonne zeigte der Nordwind erste Löcher und das Feld zog sich weit auseinander. Dann drehte der Wind auf Süd, blies kurz aus Ost und dann aus West. Konseguenterweise wurde die Wettfahrt an der Tonne vor Feldwies abgekürzt und führte an Fraueninsel und Herreninsel vorbei, bei nun wieder Nordwind zum Chiemsee Yacht Club.

Sogar der schnellste Cat, mit Rolf Hufnagel auf M2 vom YC St. Heinrich/Starnberger See am Steuer brauchte 01:55:45 Stunden und benötigte damit 2 Minuten und 9 Sekunden weniger als Florian Meier vom Deutschen Catclub, er war nach 01:57:54 Stunden im Ziel. Dann folgten in einem spannenden Zieleinlauf vier weitere Cats mit Robert Egner vom SR Simssee auf Foil in 20:09:25 Stunden, Jochen Reiml vom Deutschen CC auf Flyer F20 in 02:10:04 Stunden, Friedl Liese vom WV Fraueninsel auf Hurricane 6,5, in 02:10:53 Stunden und Thomas Frank vom Chiemsee YC auf A-Cat XL in 02:12:50 Stunden.

Der schnellste Einrümpfer, Helmut Haller vom YCU auf onedesign lief nach 02:18: 26 Stunden ein. Der Letzte querte nach 04:39:10 die Zielline. Nach berechneter Zeit kamen die ersten vier Boote ausnahmslos aus der Gruppe Rennyachten. Es siegte Wolfgang Böttger vom Chiemsee YC auf Quartas, vor Leopold Fricke vom Chiemsee YC auf Asso, Hans Jürgen Koch vom Chiemsee YC auf Asso und Peter Wernsdörfer vom Bernauer SC auf 20er Rennjolle. Der bei den Performance Yachten startende Hansi Feil vom Seebrucker RV segelte auf einer Lago 26 nach berechneter Zeit auf den fünften Gesamtplatz, vor Ernst Winker vom VS am Chiemsee auf Asso.Zu bewundern war der Sportsgeist der Teilnehmer, die diese stundenlange Nervenschlacht wegsteckten, kaum einer gab auf.

 

 

 

 

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